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Über die Schule

Die von Haxthausen-Grundschule verfolgt das
Konzept der
„Bewegten Schule“ - was bedeutet das?

Kindheit hat sich verändert. Die Kinder kommen heute mit anderen Alltagserfahrungen in die Schule. Fernsehen und andere elektronische Medien, zunehmende Hektik, vorgefertigtes Spielzeug haben Einzug in den kindlichen Alltag gehalten.

In der Schule zeigen die Kinder vermehrt Verhaltensweisen wie Lese- und Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie, Hyperaktivität oder Aufmerksamkeitsstörungen. Die Möglichkeit des Lernens mit allen Sinnen wie Bewegen, Schmecken, Tasten, Riechen, Fühlen wird immer geringer. Dabei sind diese Erfahrungen mit dem eigenen Körper wesentliche Voraussetzungen für das Erlernen von Schreiben, Lesen, Rechnen und die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen.

In dieser veränderten Kindheit ist ganzheitliches Lernen, also Lernen mit Kopf, Herz und Hand,
wichtiger denn je.

Körperwahrnehmung und Bewegung stellen die Fundamente des Lernens dar.

Erkläre mir
und ich werde vergessen.
Zeige mir
und ich werde mich erinnern.
Beteilige mich
und ich werde verstehen.

Kinder wollen sich bewegen. Und sie brauchen Bewegung für ihre körperliche und geistige Entwicklung. Auch deshalb weil kindliches Lernen noch weitgehend ein Lernen mit dem ganzen Körper und allen Sinnen ist. Bewegung erschließt Kindern die Welt, ermöglicht ihnen die Auseinandersetzung mit der Umwelt, macht sie ausdauernder und stärkt ihre Gesundheit. Phasen der Bewegung sind besonders für Grundschulkinder wichtig, weil Studien gezeigt haben, dass Kinder in diesem Alter sich sowieso nicht länger als 15 Minuten konzentrieren können.

Die Von-Haxthausen Grundschule Barntrup hat das Thema Bewegung deshalb als elementaren Bestandteil in ihr Schulprogramm aufgenommen. Die Kinder an unserer Schule sollen sich nicht nur im Sportunterricht und in den Pausen bewegen, sondern auch im Unterricht. „Sitzunterricht“ soll sich mit „bewegtem Unterricht“ abwechseln. Das heißt zum Beispiel: .

● In den Unterricht werden Bewegungspausen (5 bis 10 Minuten oder auch länger) nach Bedarf der Lerngruppe eingebaut.

●In jeder Klasse gibt es einen Bestand an Pausenspielgeräten, die zur Bewegung animieren.

● Wenn es sich anbietet, soll „vor Ort“ außerhalb des Schulgebäudes gelernt werden, also beispielsweise im Wald. 

● Im ersten Schuljahr gibt es Freispielphasen.

● Besonders bei der Förderung der Basiskompetenzen der Kinder kommt der Wahrnehmungsschulung, der Entwicklung eines Körpergefühls und –bewusstseins und der Koordinationsschulung eine wichtige Rolle zu.

● Psychomotorik – Lernen mit und über Bewegung – spielt nicht nur als wichtiges Prinzip bei der Gestaltung des Sportunterrichts eine Rolle, sondern wird auch ausgewählten Kindern in intensiver Form im Förderunterricht angeboten..